Januar

20

2008

Wahlkampf in Frankreich: Sarkozy investiert Staatsgelder für Metrosexualität


aboutpixel.de

Ganz kurz: Ja, ich weiß: Wahlen finden auch in den USA und vor Allem demnächst in Hessen statt.

Glauben Sie mal ja nicht, dass ich besonders über die Hessenwahl nichts schreiben werde:

Aber, das Spektakulärste kommt doch immer zum Schluss.

Jetzt ist mir aber nach Sarkozy. Ich habe es gerade beim Zappen in irgendeiner der Nachrichten eines Privatsenders als Kurzmeldung gehört:

Sarkozy hat insgesamt 34.445 Euro für Make up für die Auftritte in seinem Wahlkamp auf Kosten des französischen Staates, also der Bürger ausgegeben! Gute Nachricht an die Kosmetikindustrie: Metrosexualität ist auch in Frankreich in!

Herr Sarkozy: Warum haben Sie soviel Geld für Kosmetik ausgegeben? Möglicherweise würde er – angelehnt an den Slogan eines französischen Herstellers aus der Schönheitsbranche - antworten: „Ist mir egal. Weil ich es mir wert bin!“

Der kleine Beau hat bereits einige kapitale Lapsus' fabriziert. Hat er doch jüngst seiner neuesten Liebsten den gleichen Ring (roter Herz-Glitzerring) geschenkt, wie deren Vorgängerin, die dieser auch noch zum Verwechseln ähnlich sieht.

Aber nun ist in der Presse auch zu lesen, dass Sarkozys Vertrauter Patrick Devedjian unserem Make-Up-Fetischisten empfahl, "zur politischen Aktion" überzugehen und die Transparenz seines Privatlebens zu reduzieren, die einen "perversen Effekt" habe.

Fast bin ich versucht zu sagen, dass schlechte Politiker sich nicht so gute Ratschläge geben lassen sollen, damit sie nichts zu melden haben.

Ich halte gerade noch einmal inne und frage mich, was Herr Koch wohl sagen würde, würde man ihm raten "zur politischen Aktion zurückzukehren". Er würde, wie sollte er es anders tun, ein saudummes Gesicht machen und fragen: "Wie bitte?"
Und in der Tat, seine ausländerfeindliche Haltung hält Herr Koch sicher nicht für seine Privatsache. Nein, die macht er zu seinem Wahlkampfthema.

Doch hierzu ausführlich in Kürze mehr. Ich sammle bereits!

Das tut wer? Na,
die laux

P.S. Bei manchen Themen bin ich mir langsam unsicher, ob ich eine Kolumne oder Satire über bittere Realsatire verfasse
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