Schon seit längerer Zeit wird auf einem Sender, dessen Namen ich nicht nennen will ein Trailer geschaltet, in dem u.A. Frau Ypsilanti mit ihren diversen Aussagen über die Zusammenarbeit mit den Linken zu sehen ist, gezeigt. „Bla, bla, bla“ heißt es da in einem Popsong.
Jetzt stehen wir in Nordrhein-Westfalen vor einer ganz ähnlichen, in Anlehnung an Carl Zuckmmayer „allzu“ ähnlichen Situation.
Wieder ist der CDU Kandidat Meister im Fettnäpfchen-Treten, wieder überlegt die weibliche Kontrahentin aus der Opposition, mit wem sie koalieren soll. Die Frage „Mit den Linken: Yes or no“ wird zur Gretchenfrage.
Wird die NRW-Wahl 2010 zu einer Neuauflage der Hessenwahl mit Roland Koch und Andrea Ypsilanti von 2008?
Indess ist wieder einmal ein enormer Zuwachs an Nicht-Wählern zu verzeichnen. Statistiker mögen herausfinden, ob dieser proportional zu den Vergehen der „Volksvertreter“ und den Nöten derer, die sie vertreten sollen steht.
Die Not seiner Zielgruppe hat Herr Rüttgers wohl erkannt: Der gehobene Stand fürchtet um die Stabilität. Dafür gabs Stimmen. Aber die genügen Rüttgers nicht.
Hier noch ein Foto, dass eine kleine Geschichte erzählt. Aufgenommen am Wahltag, Pempelforter Straße, Düsseldorf.

Foto: Gisela B. Laux
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