Männer lügen – Frauen improvisieren

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Immer schön zielorientiert: Foto: Gisela B. Laux Copyright 2010

Ich will es endlich wissen:

Warum erfahre ich erst nach der Werbephase, wie ein Mann wirklich tickt?

Ich finde immer eine Antwort. Fragt sich nur, worauf ich mich dabei verlassen kann. Auf die – schönes Modewort inzwischen – Authentizität des Mannes, oder auf mein Gefühl.

Mir hat letztens ein Kerl (Installateur, Bodenverleger) erzählt, dass Männer untereinander zu 90% lügen, wenn sie zufällig ins Gespräch kommen. Während Freunde, ja: echte Freunde in den 0,0% Lügenbereich kommen.

Wahrheit oder Lüge?

Ich bin mit dem Mann nicht verschwägert, befreundet oder gar zusammen. Also, warum erzählt er mir was warum?

Zeitreise in die Vergangenheit:
Ich war mir einmal ganz sicher, dass ich betrogen werde. Ich war da so Mitte 20. Nur mal so zur Info. Eine eine Mitte 40erin meinte, ich solle ihn nicht schmurstracks auf meinen mich sehr beunruhigenden Verdacht ansprechen. Nein, ich solle ihn…beobachten! Bis dahin heißt es natürlich impro-visieren. Merke gerade, dass der Begriff „visieren“ in „improvisieren“ enthalten ist, was mich wieder – wie könnte es andes sein! – nachdenklich macht.

Ich werde über das Brangolina-Phänomen noch mehr und öfter schreiben, sei es hier, oder an einem berufenen Platze. Hier gilt mein Zwinkern einer bestimmten Person. Nicht wahr, Herr L.?

In meiner Wahrheitsfindung jedenfalls bin ich auf ein erstes Zwischenergebnis gestossen, das man folgender Maßen „herunterbrechen“ (das Wort gibt es in der Werbe- und BWL’ler-Sprache) kann:

Männer machen nichts, ohne dabei Gewinner oder – ja: härter gesagt: Sieger zu sein sein. Wir Frauen sind spielerischer.
Hey, und das ist nur ein Zwischenfazit. Denn „wir Frauen“ gibt es ja nicht. Auf jeden Fall haben wir früher Barbies nicht hundertmal an- und ausgezogen, damit diese nicht frieren. Das Stylen und angucken macht Spaß.

Die Grenzen zwischen männlichem und weiblichem Verhalten sind freilich hier und da fließend, aber nicht allzu sehr.

Gott, was bin ich froh ‚drum!

Das sagt wer? Na,
die laux
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