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Oktober
29
2007
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Have you already seen the Queen of Halloween in beetween other Monsters? Huhh: Es merkelt! |
 aboutpixel.de
Die Frau ist ja in allem früh 'dran. Ihrerzeit wurde die Bundestagswahl vorgeschoben, ehm: vorgezogen. Und sie wurde Bundeskanzlerin.
Halloween ist erst am 31. Oktober. So what. Es merkelt schon!
Have you already seen the Queen of Halloween in beetween other Monsters?
Wäre es nicht Realität, wäre es zum Gruseln: Das Wochenende der 43. Kalenderwoche 2007 in Deutschland!
Lassen wir den Film mal rasch ablaufen:
Walpurgisnachtmäßig tagten die Köpfe der großen Koalition.
Während die SPD sich zum „Demokratischen Sozialismus“ bekennt und die Planungen von 1989 in ihrem neuen Grundsatzprogramm neu konstituieren will, merkelt es derweil in Braunschweig: Frauen sollen die Wahl haben, Kind und Karriere zu vereinen. Guten Morgen, du Königin der Nacht. Angela! Das wollen wir schon lange!
Dafür sollen die Frauen die Möglichkeit erhalten, sich A) weiterzubilden und B) auf Teilzeitbasis arbeiten dürfen.
Ja, sind wir Frauen denn ungebildet? Ist das die Ursache dafür, dass wir mehr von Arbeitslosigkeit, beziehungsweise ArbeitgeberInnensuche betroffen sind?
Teilzeitarbeit für Mütter? Frau Merkel: Mutter sein ist ein Fulltime-Job. Wenn eine Frau es organisatorisch gebacken bekommt, neben der Kinderbetreuung auch arbeiten zu gehen, weil Personal, Mann oder Mama oder Freunde (Reihenfolge ist austauschbar) vorhanden, warum soll sie dann keine (hoch-) qualifizierte Arbeit annehmen können. Warum soll derlei Arbeit denn nicht endlich oder wieder angeboten werden? Achso ja.
Das ist mit Mindestlohn nicht vereinbar. Aber der ist ja sowieso schon von den Bestbezahlten abgeschafft worden. Inoffiziell. Und das soll ja jetzt ganz offiziell durch die CDU gemacht werden. Damit wird Ausbeuterei und Diskriminierung abgeschafft. Wie elegant! Wie diskret!
Frau Merkel, Sie betonten, dass die CDU es gewesen sei, die Deutschland vom Sozialismus weggebracht hätte und man solle sich nicht auf diese Zeiten zurückbesinnen. Frau Merkel: „Auf den Sozialismus zurückbesinnen“? Wer will denn das? Die SPD sicher nicht. Die hat andere Planungen. So wichtige Dinge wie Tempolimit zum Beispiel. Dafür sind Sie natürlich nicht. Da haben Sie eine klare Meinung. Entgegen meiner gestrigen Überzeugung hieß es heute, dass Mitglieder der CSU es durchaus nett fänden, wenn man mal den Backstein vom Gaspedal nimmt. Herr Stoiber reiste dieses Jahr extra nach China, um Ihnen mal zu sagen, dass der Hase CO2 Ausschüttung bei ihnen im Pfeffer liegt. Wo doch so viele Chinesen die Luft verpesten. Weil es eben so viele sind. Die Chinesen. Muschi stand beim Interview kaum zwei Schritte neben ihm, als er das im Interview sagte. Und Sie, Merkel, sind doch mit unserem Umweltminister extra nach Grönland geflogen –ja pfuui Deibel, dieses Kerosin! - um den Eisbergen beim Schmelzen zuzuschauen .
Zurück zum Sozialismus: Frau Merkel, Sozialismus ist nicht das, was die DDR Regierungen lebten. Das nannte sich vornehm „Realsozialismus“ und war eine Diktatur.
Ich habe ein blendendes Gedächtnis und auch ohne Fortbildung erinnere ich mich recht gut daran, woran der Terror der DDR Regierung scheiterte. Nicht an der CDU. Du lieber Gott, wo waren Sie denn zu dieser Zeit? Sie wissen es und wir wissen es auch!
Die Braunschweiger Rede hielt Frau Merkel unter dem Motto: „Deutschland im demographischen Wandel – Frauen gestalten die Zukunft“. Entweder stammt der Slogan von einem völlig übermüdeten Werbefuzzi oder von einem uralten Programm aus einer hinterwäldlerischen Volkshochschule.
„Frauen gestalten die Zukunft“. Der Witz des Tages. Ich will jetzt mal nicht den Knüppel erwähnen, den man uns immer wieder zwischen die Beine wirft. Das könnte falsch verstanden werden. Aber naja. Die Metapher hat Etwas! Etwas grauslig Fieses!
Die Kinder sollen Deutsch lernen und es auch vor dem Schulantritt beweisen, dass sie es können. Denn sonst würden sie ja die Lehrer nicht verstehen.
Frau Merkel, sollen wir von Ihnen Deutsch lernen? Wie sieht das dann bitte im Einzelnen aus? Sollen die Kinder mit ihren Mamis gemeinsam in Fortbildungskursen Deutsch lernen? In einem Aufwasch?
Frau Merkel, Sie sagten in Ihrer Rede auch, dass „wir in einigen Jahren Facharbeiter brauchen“. Deshalb sollen die Kinder jetzt einen Deutschtest ablegen.
Nochmals guten Morgen, Frau Merkel! Es gibt so viele Facharbeiter, die derzeitig eine Arbeit suchen. Was ist denn mit denen? Sollen die erst mal abwarten, Kinder zeugen, mit ihnen Deutsch reden, sie dann in die Schule schicken…damit…Halt!
Ist das ein Versprechen, dass die Kinder von heute nicht arbeitslos werden?
Das fragt wer, na
dielaux
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Oktober
27
2007
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Große Koalition: Heiße Diskussion über heiße Flitzer - Es wird Dampf abgelassen - Ganz im Dienste der guten Luft |
 Foto: die laux. Also von mir.
"Wir lassen diese Gängelei nicht zu." Ja, worum geht's 'n?!
Diese politische Inbrunst wird derzeit von der als konservativen bekannten CDU/CSU entwickelt, gegen die pseudo-Progressiven, welche sich trotz der Agenda 2010 "Sozialdemokraten" aus alter Gewohnheit nennen. Sorgt man doch in der riesigen, kubikreichen Halle des Bundestages oft für dicke Luft, sollen die heimischen Autobahnen von unseren Polit-Rittern gegen CO2-Verseuchung verteidigt werden.
Autobahnen sorgten - was können diese asphalt-geplätteten-Plattformen denn schon für die Dummheit von ...ja von, es gibt ja soviele (jeder Einzelne ist zuviel!)von denen! - gerade in letzter Zeit wieder für heftig Stoff.
Weniger "Stoff" sollen die FahrerInnen geben und sich neuen Gewohnheiten reglementiert widmen: Stopp bei Tempo 130! Genug muss auch mal genug sein. Endlich mal mein Tempo! Zu mehr habe ich sowieso keinen Astralpo in der Hose. Nicht jeden wird's so kühl lassen wie mich.
In den Reihen der SPD gabs über die 130 ungefesselten Jubel. Ach, wie habe ich diese ungezügelte Euphorie seit dem "Jetzt geht's lo-hos!" vermisst!
Doch nicht jeder jubelt. Ja, die Stirne wird ernst gerunzelt.
Echte Betroffenheit bei denen, die sowieso am meisten hier im Lande maulen: Die, die sich jeden Benzinpreis, jede Steuer leisten (weil am Ende des Jahres durch Preziosa beim leidigen Finanzamt absetzbar) können: Die PolitikerInnen selbst. Ja. Und die (anderen) Reichen. Ja, die, die reichen.
Vermögend an Gedanken um möglicherweise wirklich Existenzielles ist wer? Na,
die laux
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Oktober
26
2007
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Vorhang auf...! für die laux , ein Buch, 5 Südamerikaner, einen Korrektor, einen Layouter und einen Buchverlag |
 Foto: aboutpixel.de Petra Engeljehringer
Liebe Besucher dieser Website,
noch ist der Vorhang zu, aber nehmen Sie schon einmal Platz.
Kommen Sie, erleben Sie, staunen Sie, genießen Sie, erkennen Sie...herrrrreinspaziert!
Die Kulisse Deutschland erscheint schon Mitte November zum Preis von 12,80 Euro über Books in Demand: ein Abenteuer für sich! Ohne meinen Korrektor, der leider nicht genannt werden möchte und ohne meinen Fotografen-Kollegen Detlef Braun, der mir ein super Layout gemacht hat, hätte ich das 4-jährige Projekt nicht vollenden können.
Ich habe 5 Südamerikaner fotografiert. Alle ganz nette "Jungs", die Herzen öffnen und zum Tanzen animieren, echte Könner mit der gewissen Leichtigkeit sind. Jeder ein Typ für sich: Frech, intensiv, offen oder einfach: Luis Llorente (Gesang, Gitarre, Querflöte...), die Prado Brothers Pedro (Gitarre und Gesang)und José "Chicho" Prado (Gesang und special Sounds), "Baby" Roberto Herrador (Gesang und Percussion) und Gifford Urquizo (E-Gitarre). Sie bringen mir etwas Spanisch bei und werden am 30. November im Café Palm in Ratingen wieder auftreten.
Genaueres in wenigen Tagen...
Grüße von wem? Na, von die laux Gisela B. Laux
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Oktober
19
2007
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Kulisse Deutschland? Fotografie? Was macht eigentlich die laux? |
 Model: Sonia Alvez Fotografin: Gisela B. Laux alias die laux Photoshop-Bearbeitung des Hintergrundes: Photo Art, Ratingen Event: Late-Night-Shopping bei Anne Berg in Ratingen-Hösel
Was macht eigentlich die laux?
Ja, das ist 'mal eine gute Frage!
Zunächst Eines: Ich mache Keine Pause!
Ganz bestimmt nicht.
Wie Sie wissen, bin ich Autorin, Journalistin, Kabarettistin und Fotografin.
Die Kabarettistin die laux befindet sich in Startposition für den nächsten Auftritt. Der nächste Kunde braucht Mut. Ich auch. Ich hab' ihn.
Die Arbeit der Journalistin Gisela B. Laux kann man auf der Seite www.iposs.de nachvollziehen.
Die Autorin Gisela B. Laux steht kurz vor der Veröffentlichung des ersten Teils Ihres Buches Kulisse Deutschland. Es wird Ende November, spätenstens Anfang Dezember 2007 über BOD (Book on Demand) zum Preis von 16,80 Euro erhältlich sein. Die ISBN Nummer gebe ich natürlich auch hier bekannt.
Eine Kurzpräsentation finden sie auf dieser Website unter Buch. Bitte zweimal klicken, damit's "klick" macht! Es ist höchste Eisenbahn, dieses Buch auf den Markt zu bringen. Und es zu lesen!
Was die Fotografin die laux macht, das sehen Sie oben. Außerdem wird es von mir im Februar 2008 die erste Ausstellung zum Thema "Schönheit" geben. Musikalische Untermalung: Luis Llorente.
Falls Sie es bis dann nicht abwarten können, weil Sie bereits jetzt Bilder von mir erwerben möchten, Bilder, deren Ästhetik, Harmonie, Tiefe und Komposition Sie in Ihrer Nähe wissen möchten: Kontaktieren Sie mich. Wir sprechen über Formate, Rahmen und Preise.
Die laux'sche "Multi"-Produktion ist also in vollem Gange.
Mal ehrlich, haben Sie 'was Anderes erwartet?
Fragt wer? Na,
die laux
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Oktober
13
2007
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Cellulitebekämpfung anstatt Hirnjogging bei Helge Schneider |
 aboutpixel.de
Der Meister der gehobenen Komik persönlich stieg von seinem hohen Promiross und begab sich zum Ratinger Publikum, um diesem den Odem hoch intellektuellen Humors einzuverleiben.
Nachdem die Ratinger als Bürger einer Kleinstadt ausgehungert sind nach hoher Kultur mit dem frischen Wind eines Comedy Dandies, ganz Ästhet vom Scheitel bis zur Sohle, wurden sie am Freitag Abend endlich gefüttert.
Und was hatten sie nicht Alles zu lachen. Herr Schneider weiß, wie man von einem Podium aus den niederen Pöbel bedient, um sich, gut vorbereitet in einer Uniform, den Ruhm gebühren zu lassen, der ihm wie ein Selbstläufer Auftritt für Auftritt hinterher eilt. Zu fragen ist, welche Metamorphose sein Ruhm durchlaufen wird, in welche Personifikation er hineinschlüpfen wird.
Im Grunde muss der Mann fürchterlich leiden bei soviel Applaus, kann er doch inzwischen sagen, was er will: der Applaus ist ihm sicher.
Es muss ihm eines Tages wie ein böser, hinterhältiger, gnadenloser Fluch anmuten, wenn ihm dann ein Licht aufgeht und er erkennt: Man hört mir nicht mal zu! Ich könnte mich auf der Bühne übergeben und die Menschen würden sich weiter in Massen auf die Schenkel schlagen und lachen, bis, ja bis die Lichter erlösender Weise ausgehen.
Vielleicht trat diese bedrückende Stille bei Helge Schneider nach dessen Auftritt ein, als er ihn im Geiste noch einmal Revue passieren ließ. „Warum nur“, fragt er sich dann „warum lachen die Leute sogar, wenn ich Kriegsgebiete wie Iran, Irak und Afghanistan einfach aufzähle, meinen pazifistischen Helm, den ich auf meiner weichen Birne trage, nenne? Ich wollte doch nur, dass man meine Musik und meine Musiker würdigt.“
Kein Mitleid für Helge Schneiders Publikum hat wer? Na, die laux
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