Mai

11

2007

Wölfin im Gewand einer kleinen Bärin: Ursula van der Leyen


photocase.com

Aus Netzeitung.de

Die designierte Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat die Familien als Gewinner der Koalitionsverhandlungen bezeichnet. Ihnen bliebe ?mehr von ihrem selbstverdienten Geld?, sagte von der Leyen der Zeitung ?Die Welt?, da Betreuungskosten künftig steuerlich abgesetzt werden dürften. Das geplante einkommensabhängige Elterngeld sei ein weiterer großer Fortschritt. Alle Eltern, die vor der Geburt berufstätig waren, würden dadurch besser gestellt.

Für viele sozial Schwache sind die Pläne der Großen Koalition dagegen eine finanzielle Belastung. ?Wer vor der Geburt ausschließlich von Sozialhilfeleistungen oder Arbeitslosengeld II gelebt hat, wird künftig mit einem Kind nicht mehr zusätzlich 300 Euro Erziehungsgeld und rund 200 Euro Sozialgeld haben?, sagte van der Leyen. Auf das Elterngeld würden ? anders als beim heutigen Erziehungsgeld ? künftig Sozialleistungen angerechnet.

Sinnvoller als hohe Transferleistungen seien gezielte Hilfsangebote für sozial schwache Familien, verteidigte von der Leyen die Pläne. Die bisherige Regelung böte wenig Anreize für die Arbeitsaufnahme (Frage von Gisela B. Laux: Wo sind die dafür notwenigen Arbeitsplätze?). ?Heute zementieren wir Kinder in der Sozialhilfe, weil es höhere finanzielle Leistungen für Kinder in der Sozialhilfe gibt. Sobald die Eltern Arbeit aufnehmen, gibt es nur noch das Kindergeld.? Das sei eine hohe Schwelle am Arbeitsmarkt.


SO FREUNDE: KLARTEXT!

Naive Freunde der kleinen Bärin, also von der Familienministerin Usula van der Leyen glauben allen Ernstes, sie wolle endlich einen Beitrag zur freien Entscheidung von Frauen in Deutschland leisten.
Also: Kinder und einen Arbeitsplatz, das soll möglich sein.

Falsch: Das soll sein. Denn Wirtschaftswissenschaftler wissen es, und Sie auch, wenn Sie den oben zitierten Artikel richtig dechiffrieren.

Frauen sollen nicht nur Kinder bekommen, sondern auch parallel arbeiten. Dann rechnen sich auch die Kita-Plätze.

Ist doch ganz einfach.

Es geht darum, dass Frauen Beides zum Wohlergehen des Staates beisteuern sollen: Kinder und ein gediegenes Bruttosozialprodukt. Frauen als Erfüllerinnen von Bringsoll.
Klingelts da nicht bei Ihnen?

Mütter, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, werden durch die leyen-haften Pläne weiterer Freiheiten beraubt und die Sozialleistungen, die sie notwendiger- und berechtigerweise annehmen müssen, werden umgeschichtet.

Hier 'n Kika-Platz, da 'n Abzug vom Arbeitslosengeld.
Und Zack: Fertig ist die neue, alte Familienpolitik!

Dann die Bezeichnung: "Sozial schwach." "Sozial benachteiligt" ist kein Gutmensch-Ausdruck. Er charakterisiert die Realität. Die Menschen werden geschwächt, niedergedrückt. Und den Nicht-Betroffenen suggeriert man, dass Sozialleistungsabhängig-Gemachte Beiträge zum Gemeinwohl verweigern. Das ist eine schäbige Verkehrung!

"Sozial benachteiligt" ist eine Kennzeichnung, die Frauen degradiert.

Frauen sollen nicht frei entscheiden. Frauen sollen verordnet etwas leisten.

Aber leisten Frauen nicht eh und jeh Immenses, das nicht ausgesprochen, geschweige denn honoriert wird?

Männer können keine Kinder zur Welt bringen. Männer können nicht nur aus dieser biologischen Tatsache heraus frei entscheiden. Solche Vorschläge, wie die von von der Leyen begünstigen Menschen, die ein schwach ausgeprägtes Gewissen, dafür aber starke Nehmer-Qualitäten haben.

Dass Menschen, die eine leyen-kompatible Lebensplanung aus freien Stücken haben und auch von einer derartigen Politik profitieren würden, schmälert nicht den Grad der Perfidität der Familienministerin.

Auf ihre neueste Frisur oder das leyen'sche Gefolge zu schauen, das ihren Lebensstil - 7 Kinder und mehrere privilegierte Arbeiztsplätze, zum Teil als Ehrenämter tituliert, letzten Endes aber alles rentable Jobs - ermöglicht, ist der Blick auf einen Nebenkriegsschauplatz.

Wie verlogen diese Frau ist, mit dem was sie herunter laiert, sieht man nicht mit einem verklärten Blick, sondern mit dem erforderlichen klaren Blick auf ihre Handlungen. Leyen, You Are A Liar!

Gisela B. Laux
mit Unterstützung von wem? Na,
die laux
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