Offener Brief an Familie Schlecker

30. Januar 2012

Warum?

Das ist die Frage, die sich Ihre Angestellten sicher schon lange stellen und stellen werden, wenn Ihre Filialen schließen.

Ist es Ihnen aufgefallen, dass Ihre Filialen Ihrer Konkurrenz nicht stand hielten, weil sie

- meist leer waren
- ein zu geringes Warenangebot hatten
- bei zum Teil zu hohen Preisen
- sie zuwenig Personal vor Ort hatten, das die Kunden beraten konnte
- die Gänge zu eng wären
- die Beschallung der Werbung Angestellte und Kunden nervte
- die Schütten und die weiteren auf Verkaufsförderung angelegten Attribute altbacken waren
- sie ihre Personalpolitik mutmaßlich nach Offenlegung schwerer und nachgewiesener Vorwürfe nicht änderten
- die Farbgebung des Logos und der Inneneinrichtung der Läden zu kalt waren
- und Sie keine attraktiven Zusatzangebote machten, die zwar unklassisch für Drogerien, aber praktisch für den Kunden sind
- Ihre Filialen zum Teil nicht zentral genug lagen
- es Ihnen nicht gelang, eine familiäre Atmosphäre in den Filialen zu schaffen

Wie konnte es dazu kommen, dass Sie das Alles übersehen haben? Regelmäßige Besuche bei den erfolgreichen Mitbewerbern hätten die Erkenntnisse über den Rückgang Ihrer Geschäfte erhellen müssen.

Kreativität und soziale Kompetenz, Leidenschaft für das Business und Mut zu Innovationen hätten diesen Ruin vermieden. Es ist sehr schade um Ihre MitarbeiterInnen.

Das denke ich und das denken auch viele von denen, die mal – und sei es aus Gelegenheit – Ihre Kunden waren.

Das ist meine – Meinung!

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Gisela B. Laux 2012

Sind alle Politiker fehl am Platz? Oder hat die soziale Marktwirtschaft noch eine Perspektive?

29. Januar 2012

Mit der DVD

Rendevous unterm Nierentisch – Die wilden Fünfziger in einer turbulenten Collage aus Werbefilm und Wochenschau, produziert von Tracker Film

haben wir ein sehr aufschlussreiches Dokument über die ersten Stunden der “Sozialen Marktwirtschaft”. Dort findet sich folgendes Zitat

Sie wissen ja, eine Frau hat zwei Lebensfragen: Was soll ich kochen und was soll ich anziehen

Abgesehen davon, dass es harte Arbeit war, dieses Frauenbild zu ändern und wir uns fragen müssen, ob wir überhaupt ein fremdbestimmtes Selbstverständnis von uns selbst haben sollten, gibt es nun Kochsendungen und Modeformate ohne Ende. Für Männer und Frauen. Doch ist uns die Soziale Marktwirtschaft erhalten?

Wir sollen alle in unserem Land die freie Wahl haben. Vorbei die Zeit der Essensmarken. Wir gehen zum Händler, treffen eine freie Käuferentscheidung. Das war der Tenor der 50er Jahre.

Heute sind wir in dem Sog eines Mainstreams, einer Milchstrasse von Konsum- und Leistungsforderungen, denen wir gerecht werden sollen, wollen wir unsere Daseinsberechtigung in dieser neuen Welt aufrechterhalten.

Wir werden von schlechten Nachrichten überhäuft, vor denen wir ohnmächtig stehen. Bei vielen führt diese Handlungsunfähigkeit zur Resignation.

Da kann man nichts machen. Das ist eben so. Das ist auch in anderen Ländern so.

Politikverdrossenheit, Schere zwischen arm und reich, Hingucken, wegsehen, Zivilcourage, Einmischung, Repression und Reaktion…: Man könnte unseren aktuellen Zeitgeist mit vielen weiteren Substantiven ergänzen.

Bei soviel Widersprüchen, soviel Zwang und Fremdbestimmung gibt es auch einen Kontrollverlust der Mächtigen, die in der sozialen Marktwirtschaft nichts mehr und nichts weniger als die Interessensvertreter aller Bürger und Bürgerinnen sein sollten.

Auch Nachrichten über starke Verfehlungen von Politikern haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten dermaßen gehäuft, dass das Vertrauen gegenüber ihnen pauschal verloren gegangen ist. Selbst unter denen, die von den “Volksvertretern” noch bedient werden. Von denen, die sich ihres gesellschaftlichen und materiellen Status’ noch sicher wähnen.

Gehen wir einmal das Abenteuer des Perspektivenwechsels ein und stellen uns vor, wir hätten auf einmal den Politikerstatus: Einen mehr als soliden Grundstock an regelmäßigem Einkommen, gefolgt von allen gesellschaftlichen Vorzügen und Verpflichtungen. Doch:

Verpflichtungen gegenüber wem? Das ist die Gretchenfrage!

Fühle ich mich gegenüber Jemandem verpflichtet, der am Rande der Gesellschaft steht, und der keine Stimme hat? Kann ich das ändern? Will ich das ändern? Oder will ich meine eigene Position wahren und diejenigen bedienen, die die Macht im Staat haben, den Industriemogulen, den Bänkern, den Ölmagnaten, den internationalen Handelspartnern? Lohnt es sich, Rückgrat zu zeigen? Wer gibt mir eine einflussreiche Position mit einer sozialen Haltung?

Ende des Perspektivenwechsels.

Was wir brauchen ist, dass über PolitikerInnen, die eine Haltung haben und Taten aufweisen, die der Sozialen Marktwirtschaft gerecht werden, berichtet wird.

Es muss wieder populär werden, sozial kompetent zu sein.

Gisela B. Laux Copyright 2012

Soffinster sieht’s aus: Du und Ich: Wir zahlen 480 Milliarden, um Banken zu retten.

26. Januar 2012


Foto: Gisela B. Laux

Die Banken werden mit vierhundertachtzig Milliarden Euro, in Zahlen 480 000 000 000 Euro unterstützt.

Und, wer hat’s erfunden und setzt es um?

SoFFin, die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung!

So finster sieht es mit des Steuerzahlers Mitbestimmung aus.

Laut Bundesfinanzminister Schäuble soll

die nationale Bankenaufsicht frühzeitig intervenieren können.

Vertraue einem ausgehungerten Jungbär einen Hund an. Er wird mit ihm spielen…und ihn dann fressen.

Auch die Banken haben Geld zum Fressen gern!

Das sagt wer? Na,
die laux!

Copyright Gisela B. Laux 2012

Man denkt nicht. – Man googelt!

21. Januar 2012

Das ist unsere Zukunft, daran kommen wir nicht vorbei: Eurokrise und DM-Sehnsucht hin oder her, am Ende zahlen wir eines nicht allzu fernen Tages alle per Smartphone.

Das musste eine Verkäuferin einer Kette, die nicht nur Kaffee verkauft kürzlich erleben: Der Kunde vertraute ihr sein Smartphone an. Sie war verblüfft, denn sie wusste erst nicht, was das sollte:

Ich habe da ein Premium-Kunden-Karten App (Name geändert), bedienen Sie sich!

Von einem Mobilfunkunternehmen (das damit wirbt, die Wahrheit zu sagen, clever!) wird es in einem TV Spot mit der Backgroundstimme eines professionellen Dokumentar- und Actionfilmsprechers auf den Punkt gebracht, wie des treffender nicht sein kann:

….wir denken nicht, wir googeln…

Das klingt neutral, soll unser aller Verhalten beschreiben.

Danke. Ich kann zwar nicht anders, als mich zum Googeln zu bekennen, dem Anbieter, der eine Monopolstellung in einer vordergründig völlig individualisierten Welt einnehmen wird, aber ich wage es dennoch selbstständig zu denken. Google, so wird er denn heißen, der große Bruder, der über uns wacht. Nix Neues. Aber man braucht noch eine Weile, um es in dieser Absolutheit zu realisieren. Auf beiden Seiten.

Mancher wird sich dem Titan freiwillig vor die Füße. Ein Fraß für den hohlen Zahn von Google. Hier ein Beispiel:

Als ich mit einem Mann sprach, kramte er mehr oder weniger diskret sein Smartphone heraus, was ich zunächst als unhöflich empfand. Er tippte nicht mit dem kleinen Daumen in eine Tastatur – naja: nicht mainstream zu sein heißt nicht mithalten können, nicht mithalten können heißt, nichts und niemand zu sein – er strich mit dem Zeigefinger über den glatten Display und googelte, um bei Wikipedia zu recherchieren, was er in meiner Aussage nicht verstand.

So aufgeschrieben klingt das jetzt gar nicht lustig. Es ist ja auch eher zum Weinen: da sitzt du einem Mann in 3-D gegenüber, er versteht dich nicht und googelt nach der Bedeutung deiner Aussage. Ich hätte ihm gerne zur Verfügung gestanden, um mich ihm zu erklären. Kein Ding. Ich meine auch, nichts Außergewöhnliches gesagt zu haben.

Der Mann hat eine Führungsposition und ich

suche nach einer Ebensolchen.*

Zusammengenommen ist das …vorsichtig ausgedrückt, da die Fehlbesetzung einer Führungskraft kein Einzelfall ist, absurd.

Sollte man denken.

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Gisela B. Laux 2012

* Ich assistiere auch GL’s gerne bei geeigneter Kompatibilität zwischen den Unternehmen und meinem Angebotspaket. An der Qualität und Quantität meiner Apps soll es nicht scheitern. Ich nenne es aber immer noch Qualifikationen. Gut, dass Sie sich angesprochen fühlen.

Christian Lindner verlangt Augenhöhe zwischen Patient und Arzt

17. Januar 2012

Die FDP hat in letzter Zeit Postulate, die unerfüllbar sind. Und das ist zurückhaltend ausgedrückt.

Guido Westerwelle fordert

mehr Selbstbewusstsein

von seinen Parteimitgliedern. Das erinnert an den Widerspruch in sich “seien Sie spontan!”. Es macht keinen Sinn, mangelnde Gefühle einzufordern.

Rösner fordert indirekt, wenn er uns belehrt, dass es

der Bundesrepublik seit der Koalition Schwarz-grün gut geht

Zustimmung für Etwas, was ohne weitere akribische Prüfung nur verneint werden kann. Nebenbei trifft es neben der gestiegenen Armut und dem ins Bodenlose gesunkene Vertrauen in die “Politiker” für die FDP selbst nicht zu. 2% Feedback seitens der BürgerInnen ist nicht der Prozentsatz, der eine Partei ausreichend bestätigt.

Im Rahmen von Kunstfehlern von Ärzten fordert nun Christian Lindner die vielfach, auch zu Recht in anderen Kontexten von ungleichen Verhältnissen verlangte, mittlerweile zum Sprichwort verkümmerte

Augenhöhe zwischen Patient und Arzt

Quelle: VOX Nachrichten vom 16.01.2012

Der Zuschauer sieht Röntgenbilder mit vergessenen OP-Bestecken, fälschlich ausgeführten Gewebeentfernungen aus dem Hirnbereich und andere Hinterlassenschaften aus OP-Gefechten in menschlichen Körpern.
Es ist bekannt, dass Bestecke sowohl vor als auch nach einer Operation gezählt werden müssen. So Etwas zu übersehen ist mit menschlichem Versagen nicht zu entschuldigen, und auch durch nichts Anderes.

Dass Christian Lindner diese Augenhöhe “fordert” und, dies als höchste Person des Gesundheitswesens im Amt zeigt uns ganz eindeutig, dass etwas Wesentliches fehlt.

Wie kann man von einem/einer Patient/en/in verlangen, dass er vor einem operativen Eingriff, ob mit oder ohne Vollnarkose selbst die Risiken trägt?!

Der Patient/die Patientin kann weder die Operation verantworten, da er/sie nur passiv daran beteiligt ist.

An dieser Stelle beginnt der eklatanteste Mangel an Augenhöhe. Da werden seitenweise Risiken für Spätfolgen vor der OP vorgelegt, und der Patient/die Patientin muss unterschreiben, dass er/sie damit einverstanden ist, dass die OP durchgeführt wird. Somit entbindet er/sie die Ärzte von Ihrer Sorgfaltspflicht und von der Verantwortung. Und auch die Versicherungen der Krankenhäuser sind dann zufrieden.

Die Krankenkassen kalkulieren diese Risiken mit in unseren Gebühren ein.

Wer an diesem Missverhältnis als Höchstverantwortlicher nichts ändert, braucht nicht zu fordern: der muss sich mit den Vertretern der Betroffenen an einen Tisch setzen und zum Recht und Schutz derer, die bislang die höchste Verantwortung und somit das Risiko für das eigene Leben tragen neue Gesetze entwerfen.

Christian Lindner, machen Sie Ihre Hausaufgaben.

Copyright Gisela B. Laux 2012

Christian Wulff tritt für mehr Menschenrechte, für mehr Pressefreiheit und mehr Transparenz ein

4. Januar 2012

Wie ein Sklave in einer Galeere rudert Christian Wulff sich immer tiefer in einer Morast von Widersprüchen. Seinen Kurs hat er pfeilgerade im Sinn. Alles von Anderen doppelt und dreifach – wenn’s langt! – fordern, was er selber als Landesoberhaupt vernachlässigte. Und das Ziel heißt klipp und klar: Amtszeit fortsetzen.

Im Interview in der ARD Sondersendung – ja, unsere wackere Presse, tapfer am langen Schal der Wahrheit unentwegt, ohne Unterlass, ohne Kompromiss strickend, häkelnd oder klöppelnd, wird dann auch mal vom Oberhaupt unterbrochen. Zwei gegen Einen ist ja auch unfair. Und dazu noch das anstrengende Gerudere.

Hier ein paar Zitate, so frisch wie die Sendung, die da gerade über den Äther, sich niederschlagend auf dem Flachbildschirm, flimmert:

Ich habe einen Fehler gemacht. Aus innerer Überzeugung.

Eine argumentativ anmutende Klimax, bei der das Herz des Vertreters der Anklage Kapriolen schlägt!

Und es erinnert irgendwie an “Vorerst gescheitert”. Das Folgende auch an den Autor des genannten Buchtitels. Weiter geht’s:

Es gibt auch Menschenrechte, selbst für Bundespräsidenten

Achtung, Achtung, Amnesty International, London, bitte melden!

Er kritisiert die Presse, wie sehr sie die Privatsphäre des Präsidenten eingeschränkt habe, und die seiner Frau.
Scheint dann aber im Fortgang des etwas geladenen Interviews einen Stimmungswandel durchgemacht zu haben und fordert

mehr Transparenz

Ja, das mit der “Transparenz” haben wir doch schon zwei, drei Male gehört. Nicht wahr, Herr Schäuble? Frau Merkel?
‘Tschuldigung!
Aber mit der Transparenz auf dem rechten Auge scheint das so seine Merkwürdigkeit, oder eher seinen Hang zur Vergesslichkeit zu haben…um es genauer zu sagen. Mit dem rechten Auge guckt man staatlicherseits auch mal gerne durch. Sie kennen ja den Blick: Sie treffen Jemanden, den Sie nicht sehen wollen, und gucken durch ihn hindurch.

Ja, sogar das Internet, dass so seine Tücken hat, das wird auf einmal zum Topmedium Nummer 1 für den toleranzblinden und -tauben Bürger:

Morgen werden alle meine Anwälte Alles ins Internet stellen

Dieser Satz ist für Analytiker sämtlicher Geistes- und Naturwissenschaftler ein Sahnebonbon par excellance! Dazu muss man gar nix sagen!

Und, dass er das mit dem Kredit nicht so zeitnahe transparent gemacht hat, das ist der damaligen

parlamentarischen Stimmung

geschuldet.

Männer können eben nicht alles auf einmal machen. Und dann noch alleine! Weder Väter werden und dabei eine seriöse Doktorarbeit schreiben, noch Bauherr und Kreditnehmer und seriöser Parlamentarier sein.

Uns bösen BürgerInnen scheint alles klar zu sein. Wir sind ungerecht, undankbar und völlig uninformiert.

Indess fragt sich und damit auch uns, in fast klerikaler Anklage

Was ist öffentlich?
Was privat?
Und was geht mich alleine etwas an?

Diese Fragen sind berechtigt!
Ja!

Christian Wulff, das sind doch die Fragen, die uns Alle angehen!

Aber, gehen’Se trotzdem.

Selbst die Kurzen in der FDP gehen, wenn der Zuch gepfiffen hat. Das ist Alles gelebte Demokratie.

Copyright Gisela B. Laux 2012

2012: Verstand, Intuition, Mitgefühl und Courage sollen Trumpf sein

1. Januar 2012

Drache in Kaiserswerth

Copyright Gisela B. Laux


Die Kabarettistin Monika Gruber hat meinen vollen Respekt für ihre Schlussnummer, die ich in der Silvesternacht gesehen habe.
Lachen, Schenkel schlagen,die Korken knallen lassen und Milliarden von Euros, Dollar und was auch immer im Himmel farbenfroh explodieren und verpuffen lassen: das sind die Standards zum Jahreswechsel, während das Leben als solches sich davon nicht täuschen und lässt und so manchem Grausamen den freien Lauf lässt.

Monika Gruber, eine Kabarettistin, die über Politik und Alltagsanekdoten mit einem perfekten Timing und akupunkturmäßig genauen Pointen resümiert, hat nicht nur den Mut, Verhalten in Kirche und Staat zu kritisieren, sondern auch die Bühne zum Bundestag und zur Kirchenkanzel zu machen. Im allerbesten Sinne.

So erzählte sie ganz authentisch von der Vorbereitung einer ihrer Auftritte in einem Seniorenheim. Im improvisierten Auftrittsraum standen Ohrensessel, Kommoden und andere Möbelstücke, die in einem solchen “Ambiente” nicht überraschen. Dazwischen stachen blaue Säcke hervor. Ihre Neugierde folgend habe sie sich diese Säcke genau betrachtet, um entdecken zu müssen, dass dort die letzten Habseligkeiten von Verstorbenen eingepackt waren. An abgerissenen, karierten Papierfetzen standen die Namen de Verstorbenen, der Todestag und der Tag der “Entsorgung” der Säcke. Aus einigen ragten noch sichtbar Gegenstände hervor, die Assoziationen an das vergessene Leben hervorriefen. Diese Säcke stammen allesamt von Menschen, die man schlichtweg vergessen hat. Sie starben, ohne dass sich Angehörige, Freunde, Bekannte oder Nachbarn noch einmal für sie interessierten.

Monika Gruber erschüttert uns mit ihrer Botschaft, dass wir nicht Alles verschieben sollen, was uns wichtig ist. Dass wir nicht annehmen können, unser Leben zu berechnen. Und sie zeigt uns, wie sehr es schmerzt, wenn man nicht mehr nachholen kann, was man sich vorgenommen hat. Zum Beispiel einen Menschen zu besuchen, ihn aufrichtig zu fragen, wie es ihm geht.

Die Kamera fing ihr Gesicht ein. Monika Gruber ist eine schöne Frau, die eine große Bandbreite an Mimik hat und dieses Repertoir auf der Bühne auch voll ausspielt. Bis hin zur Grimasse.

Aber bei dieser “Nummer” war sie sie selbst. Sie hat diese blauen Tüten und ihre Bedeutung nicht vergessen.

Ich wünsche mir für das Jahr 2012 nicht “mehr Wachstum” für die, die vor lauter Überheblichkeit den Überblick für das Wesentliche verloren haben. Für das Leben selbst.

Wir lieben, lachen, streben und lernen für das Leben. Und unsere Aufmerksamkeit soll auch Rücksicht bedeuten. Auf und für den, der diese Rücksicht und vielleicht auch mal unsere Unterstützung braucht. Wer weiß schon, wer wann Hilfe braucht und wer wann wem Hilfe geben kann.

Das kann Jeder von uns sein.

Alles Gute Ihnen, nicht nur für ein abstraktes nächstes Jahr, sondern für jeden Moment Ihrer Gegenwart.

Gisela B. Laux

Copyright Gisela B. Laux 2012

Gisela’s Think Tank Adventskalender

24. Dezember 2011

Hinweis Nummer 24:

Das Logo: Symmetrieachse vertikal. Hintergrundfarbe hat gewechselt mit der Farbe des Logos. Dauerkunde im Gerichtssaal.

Wer ist das gesuchte Think Tank?

Copyright Gisela B. Laux 2011

Gisela’s Think Tank Adventskalender

23. Dezember 2011

Hinweis Nummer 20: Das gesuchte Think Tank arbeitet nach einem Motto.
Hinweis Nummer 21: Das Motto heißt: Steter Tropfen höhlt den Stein.
Hinweis Nummer 22: Es verfolgt neben dieser Taktik auch eine Strategie.
Hinweis Nummer 23: Die Strategie: Spuren setzen, Spuren löschen. Gerüchte in die Welt setzen. Abwarten, wie es wirkt.

Copyright Gisela B. Laux

Vorweihnachtlicher Hinweis: Ich mag die Pommes ohne ‘was!

Arbeitsplätze bald nur noch zu Hause – Herzlich Willkommen in der schönen, neuen Welt

19. Dezember 2011

Nachdem es durchaus wieder salonfähig ist, bei Absagen auf Bewerbungen “Selektion”, bei der man sich gegen Einen entschieden hat, als “Begründung zu hören, habe ich mir Gedanken gemacht, wie lange so ein Human Ressource Angestellter noch ein Büro seinen Arbeitsort nennen kann, kam mir der Gedanke, dass dieses in ca. 10 Jahren vielleicht gar nicht mehr der Fall sein wird.
Das Internet hat vieles möglich gemacht, und auch den Arbeitsplatz als solchen bereits jetzt ersetzt.

Kaum kam mir der Gedanke, dass es immer weniger Arbeitsplätze im Büro geben wird, sprach die CSU Politikerin (Familienpolitische Sprecherin) Dorothee Bär es in Phönix gestern Abend in der Diskussion “Deutschlands Zukunft 2050 – Schöne neue Welt” aus.

Diese “Vision” vom Arbeitsplatz zu Hause, den das Internet “möglich macht”, das doch so oft zu Unrecht kritisiert würde, hat sie bereits ausgesprochen und….begrüßt.

Sie ist Jahrgang 1978 und 2050 jenseits eines Rentenalters. Da ist bei ihr sicher der Bär los.

Das sieht wer so?
Na,
die laux!

Copyright Gisela B. Laux